Warum liefert meine Powerbank weniger Kapazität als angegeben?
Das ist normal und kein Defekt. Die aufgedruckte mAh-Zahl bezieht sich auf die Zellen im Inneren, die mit rund 3,7 Volt arbeiten. An der USB-Buchse werden aber mindestens 5 Volt ausgegeben. Für diese Umwandlung wird Energie benötigt.
Dazu kommen weitere Verluste durch die Elektronik, das Kabel und die Wärmeentwicklung im Endgerät. In der Praxis stehen dir daher typischerweise etwa 60 bis 70 Prozent der aufgedruckten Kapazität tatsächlich zur Verfügung.
Ein Rechenbeispiel: Eine Powerbank mit 20.000 mAh liefert realistisch rund 12.000 bis 14.000 mAh an das Endgerät. Bei einem Smartphone mit 5.000 mAh Akku entspricht das etwa zwei bis knapp drei vollen Ladungen.
Wenn du Powerbanks vergleichen willst, achte auf die Angabe in Wattstunden. Sie ist aussagekräftiger als die mAh-Zahl, weil sie die Spannung bereits berücksichtigt.