Was bedeutet vorgeladen und geringe Selbstentladung bei Akkus?
Vorgeladen heißt: sofort einsatzbereit ohne erstes Aufladen. Geringe Selbstentladung heißt: der Akku behält seine Ladung auch über Monate im Schrank. Beide Eigenschaften gehören technisch zusammen und beschreiben eine Weiterentwicklung klassischer NiMH-Akkus.
Herkömmliche NiMH-Akkus verlieren pro Monat einen erheblichen Teil ihrer Ladung. Wer sie im Frühjahr geladen und im Sommer eingesetzt hat, fand ein leeres Fach vor. Akkus mit geringer Selbstentladung, im Handel auch als "ready to use" oder "LSD" bezeichnet, behalten dagegen nach einem Jahr Lagerung noch einen Großteil ihrer Kapazität.
Was das im Alltag bedeutet:
- Sie können den Akku wie eine Batterie im Vorrat halten.
- Der Akku eignet sich auch für Geräte, die nur gelegentlich genutzt werden, etwa Kameras oder Taschenlampen.
- Die maximale Kapazität liegt geringfügig unter der klassischer NiMH-Akkus. Wer täglich lädt und entlädt, verliert damit ein wenig Laufzeit, alle anderen gewinnen deutlich.
MediaRange führt vorgeladene NiMH-Akkus mit 800 mAh in Micro AAA und 2.000 mAh in Mignon AA.