Wie funktionieren wiederaufladbare Batterien mit USB-C-Anschluss?

In der Zelle steckt ein Lithium-Ionen-Akku plus zwei kleine Elektronikbausteine: ein Wandler, der konstante 1,5 Volt ausgibt, und eine Ladeschaltung mit USB-C-Buchse. Sie laden die Batterie also direkt mit einem gewöhnlichen USB-C-Kabel, ganz ohne Ladegerät und ohne Ladeschacht.

Die praktischen Unterschiede zu NiMH-Akkus:

  • Konstante Spannung. 1,5 Volt über die gesamte Laufzeit statt 1,2 Volt. Geräte mit Batteriestandsanzeige zeigen dadurch realistische Werte.
  • Kein Ladegerät nötig. Jedes USB-C-Netzteil, jede Powerbank und jeder Laptop-Port genügt.
  • Sehr geringe Selbstentladung. Auch nach längerer Lagerung noch einsatzbereit.
  • Angabe in mWh. Bei diesen Zellen ist die Energiemenge in Milliwattstunden die aussagekräftigere Angabe, weil die Spannung anders liegt als bei NiMH. Ein direkter mAh-Vergleich mit NiMH-Akkus führt in die Irre.

Zu beachten: Die eingebaute Elektronik braucht Platz, deshalb liegt die nutzbare Kapazität unter der eines gleich großen NiMH-Akkus. Und wenn die Zelle leer ist, fällt die Spannung nicht langsam ab, sondern das Gerät schaltet praktisch ohne Vorwarnung aus.

MediaRange bietet USB-C-Akkus in Mignon AA mit 2.100 mWh und in Micro AAA mit 750 mWh an.

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