Batterien oder Akkus: Was rechnet sich wann?

Akkus rechnen sich, sobald ein Gerät mehr als etwa fünf bis zehn Batteriesätze pro Jahr verbraucht. Ein NiMH-Akku lässt sich mehrere hundert Mal laden. Wer Akkus in Geräten einsetzt, die tatsächlich oft laufen, spart nach kurzer Zeit Geld und produziert deutlich weniger Abfall. Für selten genutzte Geräte bleiben Einwegbatterien die praktischere Wahl.

Akkus sinnvoll bei: Funkmäusen und Tastaturen, Spielzeug mit Motor, Blitzgeräten, Gaming-Controllern, Kinderzimmergeräten, allem mit täglichem Einsatz.

Einwegbatterien sinnvoll bei: Rauchmeldern, Wanduhren, Türgongs, Notfallausrüstung, Fernbedienungen, Geräten im Keller oder Ferienhaus.

Der Grund ist die Selbstentladung. Klassische NiMH-Akkus verlieren im Lager spürbar Ladung, ein Rauchmelder mit Akku wäre nach Monaten leer, ohne je gepiept zu haben. Moderne vorgeladene NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung entschärfen dieses Problem, ersetzen aber keine Lithium-Batterie in einem sicherheitsrelevanten Gerät.

Ein Zwischenweg sind wiederaufladbare Li-Ion-Zellen mit USB-C-Anschluss. Sie liefern konstante 1,5 Volt wie eine Alkaline-Batterie und werden ohne separates Ladegerät geladen.

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